Zeremonie
Bedeutung und Einfluss
Eine Zeremonie ist für mich ein bewusst gehaltener Raum, in dem wir uns mit uns selbst und mit der Welt verbinden.
Sie ist die stille Kraft, die all mein Tun trägt, im Yoga, in der Stimm- und Körperarbeit und in meinem Alltag.
Für einen Moment treten wir aus dem Gewohnten heraus und öffnen gemeinsam einen Raum, der Klarheit, Achtsamkeit und Verbindung einlädt.
Wir schliessen ihn wieder mit derselben Dankbarkeit, damit das Erlebte seinen Weg zurück in den Alltag findet, dorthin, wo die eigentliche Integration beginnt.
Die Ausrichtung nach den vier Himmelsrichtungen, der Erde, dem Himmel und dem Raum um uns ist unser Kompass. Sie erinnert uns daran, dass wir eingebettet sind in ein grösseres Gefüge, gehalten von der Natur, den Elementen und den Kräften, die uns begleiten.
Oft bewegen wir uns im Schweigen.
Getragen von der Gruppe, aber in eigener Verantwortung, entsteht ein innerer Raum, in dem Wahrnehmung klarer wird.
Die Samen dessen, was hier erfahren wird, tragen wir hinaus in den Alltag, dorthin, wo Integration und Wandlung beginnen.
Meine Art, Zeremonien zu halten, ist geprägt von vielen Jahren innerer und äusserer Arbeit und letzlich von meiner Zeit in Mexiko und die Arbeit mit Michelle und Carlos.
Die Begegnungen mit Marakame Don Jesús und seiner Gemeinschaft haben mich daran erinnert, wie viel Weisheit in der Einfachheit liegt und wie tief Naturverbundenheit berühren kann.